#pflegehorizonte 2021 - am 18.11. in Oldenburg Gerd Bekel

Über

Gerd Bekel absolvierte eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Später war er Lehrer im Gesundheitswesen und studierte außerdem Sozialwissenschaft. Er veröffentlichte zahlreiche Fachpublikation und Übersetzungsarbeiten zu Themen der Pflegeentwicklung. Seit 25 Jahren ist er in der Projektdurchführung in der Entwicklung klinischer Prozesse mit Schwerpunkt “Aufbau des Fallmanagements” aktiv. Seit 2016 ist er nun Mitinhaber und fachwissenschaftliche Leitung der Pflegetherapeutischen Zentren in Neubrandenburg und Altentreptow.

Vortrag bei Pflegehorizonte 2021

Digitale Helfer:innen in der Pflege – wie Technologie den praktischen Arbeitsalltag entlastet

3 Fragen an Gerd Bekel

Warum ist es so wichtig, dass Ihr Thema beim Kongress vorgestellt? 

Der Vortrag zeigt Best Practice Beispiele, wie Fachpflegende digitale Technik in der Praxis nutzen können und sie dabei in der Pflegediagnostik unterstützt werden. Das Thema ist von hoher Relevanz, da gezeigt wird, wie Pflege eine eigene Diagnostik- und Interventionsstruktur entwickeln kann, um mit kompetenzorientierten Grundlagen in der Praxis zu arbeiten.

Was dürfen die Teilnehmer:innen vom Vortrag erwarten?

Im Vortrag werden zunächst die Strategie zur Digitalisierung in den Pflegetherapeutischen Zentren der pro-persona.care GmbH aufgezeigt. Abgeleitet von der Digitalisierungsstrategie werden dann verschiedene digitale Lösungen zum Sturzassessment (KI-basiert), zur digitalen Bewegungsanalyse und zum Kognitionstraining vorgestellt.

Ergebnisse aus einer Studie zur Nutzung des biologisch-wirksamen Lichtes in den Pflegetherapeutischen Zentren runden den Vortrag ab.

Wie ordnen Sie den Kongress in den Kontext der Pflege ein? Inwiefern hat er für die Branche Bedeutung?

Der Kongress wird durch Best Practice Beispiele zeigen können, welcher Silberstreifen am Pflegehorizont erscheint. Es kann gelingen, die Notwendigkeit von Netzwerken aufzuzeigen, die eine Begegnung von Forschung und Praxis ermöglichen. Der Kongress hat das Potenzial den Bedarf hinsichtlich der Entwicklung der Professionalität in der Pflege aufzuzeigen, abseits von tariflichen Forderungsstrukturen.