#pflegehorizonte 2021 - am 18.11. in Oldenburg Matthias Delfs

Über

Mit Matthias Delfs haben wir einen Diplom-Gerontologen (Schwerpunkt “Management und Sozialplanung“) als Berater vor Ort, der sowohl stationäre Leitungserfahrung mitbringt, als auch übergeordnet im Zentralen Qualitätsmanagement und im operativen Geschäft tiefgehende Erfahrungen sammeln konnte.

Seinen Erfahrungshorizont konnte er in vielen beruflichen Stationen immer wieder erweitern. Dabei beschreibt er sich als „Mann von der Basis“, der vom stellvertretenden Einrichtungsleiter bis hin zur gleichzeitigen Leitung mehrerer Pflegeeinrichtungen nunmehr fast zwei Jahrzehnte Berufserfahrung in der Leitung sozialer Einrichtungen aufweist. Als Bereichsleiter im operativen Geschäft war er für 10 stationäre Einrichtungen, 4 ambulante Pflegedienste und 2 Tagespflegen zuständig. Zu seinen vorrangigen Aufgaben gehörten dabei die Begleitung und das Coaching von Führungskräften. Hier entdeckte er auch seine besondere Vorliebe zum ambulanten Sektor, so dass er 2018 als Inhaber seinen eigenen ambulanten Pflegedienst eröffnete, der besonders durch seine innovativen Personalkonzepte ein äußerst positives Wachstum generiert.

Beratungsthema bei Pflegehorizonte 2021

Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege – Optimierte Arbeits- und Dienstplangestaltung

3 Fragen an Matthias Delfs

Warum ist es so wichtig, dass Ihr Thema beim Kongress vorgestellt wird?

“Meiner Meinung nach ist die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege der wesentliche Schlüssel zum Erfolg eines Pflegeunternehmens. Sicherlich gelten auch eine gute Bezahlung sowie einige unternehmenseigene Rahmenbedingungen, wie z.B. gute Kommunikationsstrukturen als Meilensteine zu den Grundlagen für die Zufriedenheit von Mitarbeitenden. Der gezielte, den Stärken und Schwächen entsprechende Personaleinsatz, die Rücksichtnahme auf persönliche Voraussetzungen (bspw. Kindererziehungszeiten, Pflege von Angehörigen oder die Arbeitszeiten des Hauptverdienenden Familienangehörigen), ist jedoch genau so wichtig, um die Belastung der Tätigkeit in der Pflege nicht in die Familie zu verlagern. Dort soll der Ruhepunkt und Erholungsfaktor liegen. Es ist für alle Mitarbeitenden genauso wichtig, freie Zeiten auch frei zu behalten und eine hohe Dienstplansicherheit ohne ständiges Einspringen oder planbare Urlaubszeiträume zu ermöglichen.  Dies gilt im übrigen sowohl für Mitarbeitende aus dem Pflegebereich, wie auch alle anderen Mitarbeitenden aus Hauswirtschaft, Verwaltung und Leitung”.

Was dürfen die Teilnehmer:innen erwarten? 

“In meiner Einzelberatung stehe ich als Experte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege“ zur Verfügung und möchte mit den Interessenten ihre individuelle Situation, sowohl im ambulanten als auch stationären Alltag, hinterfragen und Lösungsansätze für eine Optimierung von Personaleinsatzkonzepten als auch in der praktischen Dienstplangestaltung bieten. Als Kernfragen zählen dabei: Können festgefahrene Strukturen durch neue Ansätze aufgeweicht und dadurch ein attraktiveres Arbeitsumfeld geschaffen werden? Wie kann eine höhere Dienstplansicherheit geschaffen oder auch „stille Reserven“ in der Personalplanung geborgen werden? Die Teilnehmer profitieren dabei von meinem praktischen Wissen aus diversen Leitungspositionen sowie meiner Beratertätigkeit für Pflegeeinrichtungen”.

Wie ordnen Sie den Kongress in den Kontext der Pflege ein? 

Der Bereich der Altenpflege ist ein sich schnell wandelnder Bereich. Stets neue Herausforderungen und natürlich der demografische sowie digitale Wandel bedeuten für Unternehmen in der Pflege ein ständiges „up-to-date“-Bewusstsein. Der Kongress bietet für seine Teilnehmenden zwei Chancen gleichzeitig: Einerseits erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit bei innovativen Themen, wie z.B. der Telepflege, direkt an wichtigen Projekten der Zukunft mitzugestalten und zu partizipieren, andererseits besteht viel Raum für ein Netzwerken mit anderen Leistungserbringern, um gegenseitig voneinander zu profitieren.